Psychotherapie eröffnet die Möglichkeit, aus einer belasteten Lebenssituation zurück in ein selbst bestimmtes Leben zu finden.
Sie ist für viele Menschen ein Weg aus seelischen Leiden, Verstrickungen und psychischer Erstarrung. Psychotherapie ist eine hilfreiche Methode zur Behandlung einer Vielzahl von Problemen und Beeinträchtigungen.
Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

Depressionen

andauerndes Gefühl der Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit; Gefühllosigkeit; negatives und pessimistische Denken; innere Unruhe; Schlafstörungen; Erschöpfungs-Zustände

Psychosomatische und somatoforme Beschwerden

körperliche Beschwerden ohne organische Ursache oder mit einer psychischen Teilverursachung wie z. B. wiederkehrende Beklemmungsgefühle, Herzstolpern, Brustschmerzen, Reizdarm, Bauchschmerzen, Übelkeit, Tinnitus

Ängste

z. B. Panikattacken; Prüfungsängste; Furcht vor oder Vermeidung von sozialen Situationen; Ängste, zu erröten oder von anderen abgewertet zu werden; Ängste, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen

Chronische Schmerzen

lang andauernde, meist jahrelange Schmerzen, die auch nach Unfällen oder körperlichen Erkrankungen auftreten können; Migräne

Reaktionen auf schwere Belastungen

psychische Leiden nach Extremerfahrungen, wie z. B. Gewalt in der Kindheit oder schweren Unfällen

Ess-Störungen

wie die so genannte Ess-Brech-Sucht, die Magersucht, aber auch manche Formen von Übergewicht

Zwänge

Dinge und Abläufe immer wieder tun oder denken müssen

Sexuelle Störungen

z. B. der Verlust sexuellen Interesses, sexuelle Aversion

Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der Geschlechtsidentität

z.B. Transsexualität / Transidentität, Transvestitismus

Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung


Beziehungs- und Persönlichkeitsstörungen

in der Persönlichkeit tief verwurzelte Muster, wie zwischenmenschliche Beziehungen gestaltet und gelebt werden, unter denen die Betroffenen selber sehr leiden


Entscheidend für die Aufnahme einer Psychotherapie ist aber nicht die Diagnose, sondern der Leidensdruck, den ein Mensch aufgrund psychischer Schwierigkeiten erfährt.
Dieser Leidensdruck sollte den Ausschlag dafür geben, ob eine Psychotherapeutin oder ein Psychotherapeut aufgesucht wird. Alle weiterführenden Fragen und die nächsten Schritte können dann im Rahmen eines Erstgesprächs geklärt werden.